Gerade erst haben wir die Weihnachtsfeiertage hinter uns gelassen – eine Zeit voller Emotionen, Nähe und Gemeinschaft. Viele Unternehmen nutzen diese besondere Stimmung für ihre Kommunikation: Supermarktketten erzählen bewegende Geschichten von einsamen Festtagen oder besonderen Familienmomenten. Doch Emotionen sind nicht nur ein wirksames Werkzeug für Produktwerbung – sie sind auch im Employer Branding unverzichtbar. Denn Fakten wie Gehalt, Standort oder Karrieremöglichkeiten wirken erst dann richtig, wenn sie emotional inszeniert werden.
Warum Emotionen im Employer Branding wirken
Ein Arbeitgeber ohne emotionale Aufladung bleibt neutral. Positive Gefühle und Bilder hingegen lassen ihn attraktiver erscheinen – selbst wenn die objektiven Benefits gleich bleiben.
Ziel ist es, dass potenzielle Talente die Arbeitgebermarke wiedererleben und eine Bindung entsteht. Dies geschieht in drei Stufen:
Welche Emotionen sind besonders wirksam?
Erfolgreiches Employer Branding lebt davon, die Bedürfnisse und Werte der jeweiligen Zielgruppe gezielt anzusprechen – denn nicht jede Generation reagiert gleich stark auf dieselben emotionalen Impulse. Während für die Gen Y beispielsweise Aspekte wie Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns und Toleranz im Vordergrund stehen, legt die Gen Z deutlich größeren Wert auf Authentizität, gesellschaftlichen Nutzen und flexible Arbeitsmodelle.
Übergreifend gibt es jedoch emotionale Faktoren, die Generationen übergreifend ansprechen: Besonders wirksam sind Gefühle von Zugehörigkeit und Gemeinschaft – etwa vermittelt durch Bilder von Teamgeist, inklusiver Unternehmenskultur oder gemeinsamen Erfolgserlebnissen.
Ebenso zentral sind Sicherheit und Vertrauen: Stabilität, offene und klare Kommunikation sowie ein wertschätzender Umgang geben Orientierung und schaffen emotionale Verlässlichkeit.
Darüber hinaus spielen Emotionen rund um Selbstverwirklichung und Wachstum eine große Rolle. Die Aussicht auf persönliche Entwicklung und Weiterbildung motiviert Talente nachhaltig – unabhängig von der Generation. Freude und Leichtigkeit erzeugen Sympathie und Nähe, während Stolz und Anerkennung eine starke Bindungskraft entfalten.
Schließlich wecken Neugier und Inspiration – zum Beispiel durch innovative Projekte und kreative Freiräume – besonders bei ambitionierten Bewerbern den Wunsch, Teil des Unternehmens zu werden.
So setzen Unternehmen Emotionen gezielter ein
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