Mit Andromeda hat Meta ein zentrales technisches Update für sein Werbesystem vorgestellt. Hinter dem etwas abstrakten Namen verbirgt sich eine neue, KI-gestützte Retrieval Engine, die entscheidet, welche Anzeigen überhaupt in die engere Auswahl kommen, bevor sie ausgespielt werden.
Ziel ist es, aus Milliarden möglicher Anzeigen schneller jene zu identifizieren, die für eine bestimmte Person in einem konkreten Moment am relevantesten sind.
Für Werbetreibende ist Andromeda vor allem ein Signal: Meta setzt noch stärker auf Automatisierung, Relevanzsignale und personalisierte Aussteuerung. Klassische manuelle Eingriffe verlieren weiter an Bedeutung, während der Algorithmus immer mehr Verantwortung übernimmt.
Die Konsequenz:
Nicht mehr die Menge an Setups oder Zielgruppen entscheidet, sondern die Qualität der Signale, die eine Anzeige an den Algorithmus sendet. Dazu gehören unter anderem Conversion-Daten, Zieldefinitionen – und vor allem die Werbemittel selbst. Anzeigen, die klar auf unterschiedliche Nutzerbedürfnisse, Kontexte und Nutzungssituationen eingehen, haben bessere Chancen, überhaupt berücksichtigt zu werden.
Genau hier zeigt sich aber auch eine zentrale Einschränkung von Andromeda: Das System kann nur mit dem arbeiten, was Werbetreibende ihm zur Verfügung stellen.
In der Praxis scheitert genau das jedoch häufig an operativen Grenzen: Viele Kampagnen arbeiten weiterhin mit wenigen Motiven, geringen Textvariationen oder starren Setups. Andromeda kann diese strukturellen Defizite nicht ausgleichen – es optimiert lediglich innerhalb der vorhandenen Möglichkeiten. Und genau deshalb haben wir das KI-Tool T-Fusion entwickelt.
Meta Andromeda markiert einen weiteren Schritt hin zu einem vollständig KI-gesteuerten Ads-Ökosystem. Für Werbetreibende bedeutet das weniger manuelle Stellschrauben, aber höhere Anforderungen an Struktur, Daten und insbesondere Creatives.
T-Fusion setzt genau dort an, wo Andromeda endet: Es versetzt Marken in die Lage, hochgradig individualisierte Werbemittel effizient zu erstellen, Kampagnen so aufzubauen, dass der Meta-Algorithmus optimal arbeiten kann und diese in allen relevanten Channels zu distribuieren. Nicht als Ersatz für Andromeda, sondern als strategische Ergänzung – mit dem klaren Vorteil, dass Werbetreibende wieder aktiv Einfluss auf ihre Performance nehmen können.
Holen Sie mehr aus Metas KI-Logik heraus!
Bei Fragen zu T-Fusion bzw. Andromeda oder wenn Sie konkretes Interesse an einer Umsetzung für Ihr Unternehmen haben, wenden Sie sich gerne jederzeit an unsere Expert:innen.
https://engineering.fb.com/2024/12/02/production-engineering/meta-andromeda-advantage-automation-next-gen-personalized-ads-retrieval-engine/ https://www.krick.com/wissen/online-marketing-blog/meta-andromeda-was-nach-dem-update-zu-beachten-ist